Sternenhaufen
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Hilf mir doch

So lange habe ich gedacht, ich muss raus, ich muss eine auszeit von meinem alten Leben nehmen.
Ich habe die Chance dazu bekommen und sie genutzt und jetzt frage ich mich nur, was ich mir dabei gedacht habe.
Ich wollte das alles doch eigentlich nur um weg zu laufen.
Weg zu laufen, vor dem was war.
Ich dachte es wäre einfacher, doch jetzt merke ich, das ich doch nicht so stark bin wie alle immer dachten.
Vor 3 Wochen noch habe ich es immer genossen mal ein paar Stunden für mich in meinem Zimmer zu haben, wenn ich jetzt alleine bin, denke ich nur über das nachw as ich zurück gelassen habe. Ich denke über das nach, was ich so sehr vermisse und wieder haben will.
Und dann frage ich mich, wie schaffe ich es mich abzulenken, so dass ich nicht darüber nachdenken muss und letztendlich anfange zu weinen.


~Hilf mir doch
Leicht-
Sich einfach zu verkriechen
Stumm zu werden
Sich missverstanden fühlen
Leicht, sich selber zu bedauern
Und tief gekränkt zu sein
Leicht, um das was war zu trauern
Und aus Trotz zu leiden
Schwer-
Den Menschen zu verlieren
Den ich liebe
Auch wenn ich es nicht zeige.
Schwer, isch einmal auszusprechen
Bevor man sich belügt
Schwer, die Brücken abzubrechen
Die es hinter mir noch gibt-
Hilf mir doch-
Sag ein Wort
Hab Geduld
Lauf nicht fort
Gerade jetzt
Brauche ich Dich
Lass mich nicht im Stich
Hilf mir doch-
Hilf mir doch-
Schwer-
Die Deckung aufzugeben
Ohne Rücksicht
Sich einfach fallen lassen
Schwer, aus Stolz nicht Sturr zu bleiben
Weil man sich was vorgibt
Schwer die Arme auszubreiten
Und zu sagen: Komm zurück!

Ich glaube das hat meine Mutter vor langer Zeit mal geschrieben.
Es beschreibt grade das, wie ich mich fühle.
Gegenüber meiner Gastfamilie zeige ich nicht, wie es mir wirklich geht, wie sehr ich mir wünsche wieder nach Hause zu fahren.
Es fällt mir zwar schwer mich auszusprechen, aber gegenüber meinen Eltern bin ich doch ehrlich und sage ihnen wie sehr ich sie vermisse.
Gegenüber meiner Gastfamilie jedoch, versuche ich stark zu sein, so wie es alle von mir erwarten, nur um es Ihnen nicht so schwer machen zu wollen und weil ich nicht schwach vor ihnen sein möchte.
Es fällt mir jedoch richtig schwer einfach zu meinen Eltern zu sagen: Kommt zurück, nehmt mich wieder mit nach Hause.
Ich habe das Gefühl ich muss mir selber und allen anderen beweisen das ich nicht schwach bin, das iich alles schaffen kann was ich mir vorgenommen habe, doch bei mir selber bin ich schon gescheitert, ich weiß nicht was die anderen denken, aber mir selber mache ich mir nur noch etwas vor und ich will, dass das alles so schnell wie möglich zu Ende geht.
Ich glaube aber nicht, dass es schnell vorbei geht, da ich grade mal 2 Wochen hier bin und jetzt schon dabei bin aufzugeben.
Ich werde sehen, wie weit ich komme, wie lange ich es aushalte mir selbst etwas vorzumachen.
3.9.07 19:07
 


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